Chronik

  • 1873 gründeten 11 beherzte Männer die „Freiwillige Feuerwehr Fridolfing“, urkundlich erwähnt wurde die Wehr am 18. Mai 1873. Gleichgesinnte schlossen sich zusammen, sicher ohne Zutun der damaligen politischen Gemeindeverwaltung.
     
  • 22. Februar 1878  wurde beschlossen, zur Unterbringung, der durch Spenden angeschafften Geräte und der Saug- und Druckspritze, ein „Feuerwehr Requisitenhaus“ zu bauen. Für 48 Gulden wurden 4 Dezimal = 132 qm Grund erworben und darauf für 1.548 Mark ein Gebäude errichtet.
  • 14. April 1878 wurde zur Finanzierung eine Umlage von 20% je Steuermark beschlossen.
  • 13. Februar 1887 wurde von der Gemeinde eine zweite Saug- und Druckspritze angekauft. Der Preis betrug 1.280 Mark. Eine Spendenaktion für diese Anschaffung erbrachte 1.080 Mark.
  • 1888 gehörten der Freiwilligen Feuerwehr Fridolfing 115 Freiwillige und 170 Mann der Pflichtfeuerwehr an.
  • 1897 wurden mehrere Brandstiftungen verübt, die eine Einführung von Feuerwachen zur Ergreifung des Brandstifters, unter einer Belohnung von 200 Mark, erfordert.
  • 24. Mai 1900 wurde laut Protokoll der Freiwilligen Feuerwehr Fridolfing die „Abteilung Berg“ von den südlichen Bewohnern der Gemeinde gegründet.
  • 1921 wurde von der Feuerwehr Fridolfing der Beschluss gefasst, dass in Hohenbergham eine „Abteilung“ gegründet wird. Abteilungsleiter wurde Johann Gierlinger, Bauer in Hilzham. Weiter berichtet das Protokoll, dass die alte aufbrotzbare Maschine dort stationiert wird und für Fridolfing eine neue Motorspritze erworben werden soll.
  • 1922 wurde die erste Motorspritze für Pferdegespanne beschafft. Das  benötigte Darlehen von 60.000 Mark erledigte sich bei der anschließenden Inflation von selbst. Die Mannschaftsstärke betrug damals in Fridolfing 253 Mann, in Berg 61 Mann und in Hohenbergham 59 Mann, später kam noch die Abteilung Götzing mit 55 Mann hinzu.
  • 1933 wurde die zweite Motorspritze gekauft, eine Magirus „Goliath III“. Der Ausrüstungsstand war zu dieser Zeit 2 Motorspritzen und 4 Saug- und Druckspritzen.
  • 1945 während des zweiten Weltkrieges hielten weibliche Löschgruppen in allen „Abteilungen“ den Feuerschutz aufrecht. Fridolfinger Wehrmänner waren auch im letzten Kriegsjahr bei den Bombennächten in München und Freilassing im Einsatz.
  • Nach dem 2. Weltkrieg kam die Motorisierung. Ein alter Wehrmachtswagen, Marke „Opel-Blitz“ wurde in den Dienst gestellt, den später Zeno Rosenhuber zu einem brauchbaren Feuerwehrfahrzeug umrüstete, der dann bis ins Jahr 1965 seinen Dienst versah.
  • 1957 wurde eine neue Tragkraftspritze angeschafft.
  • 1962 errichtete die Gemeinde ein neues Feuerwehrhaus.
  • 1965  hielt das erste Tanklöschfahrzeug Einzug in die Feuerwehr Fridolfing, ebenso wurde ein Mannschaftswagen in den Dienst gestellt.
  • 1973 konnte durch die Auflösung einer Gemeinschaftsgefrieranlage, ein Unterrichtsraum unmittelbar neben dem damaligen Gerätehaus geschaffen werden.
  • 1980 wurde der Fahrzeugpark um ein Löschgruppenfahrzeug erweitert, das auch die Ausrüstung für technische Hilfeleistung aufnehmen konnte. Ein neuer Mannschaftswagen vervollständigte den Ausrüstungsstand.
  • 1990 wurde, um die Sicherheit bei einem Brand im Krankenhaus zu gewährleisten, eine Drehleiter angeschafft und somit fast optimale Ausrüstung einer Dorffeuerwehr erreicht.
  • 1993 wurde ein neues Tanklöschfahrzeug mit den Geräten für schweren Atemschutz, technische Hilfeleistung und 2.400 Liter Löschwasser gekauft.
  • 2002 kam die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, um einen weiteren Stellplatz. Für das 22 Jahre alte Mehrzweckfahrzeug kam eine Ersatzbeschaffung durch einen Mercedes-Sprinter.
  • 2006 wurde die bereits in die Jahre gekommen Atemschutzausrüstung neu beschafft.
  • 2008 kam die Neuanschaffung eines THL- Rettungssatzes, in schwerer Ausführung und eine Ersatzbeschaffung des Mehrzweckbootes. Im Jahr 2008 wurde auch der lang ersehnte Spatenstich des neuen Feuerwehrgerätehauses durchgeführt.
  • 25. Oktober 2009 fand die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses statt.